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5 Empfehlungen für den schnelleren Ausbau der Solarenergie

Erstellt von: Energiesysteme 360° am 30. August 2018

Ein stärkerer Ausbau der Solarenergie könnte helfen und natürlich auch den individuellen Geldbeutel schonen. Folgende fünf Maßnahmen empfehlen sich, um der Energiewende näherzukommen:

1. Höhere Solarisierungs-Ziele umsetzen

Die deutsche Bundesregierung geht bei der Solarisierung der Energie noch sehr gemächlich vor. Ihr Beschluss sieht einen Zubau von 2,5 Gigawatt jährlich vor. Davon waren wir in der Realität bislang noch recht weit weg. Dieses Jahr ist es wahrscheinlicher geworden, dass die Zielgerade erreicht wird. Im ersten Quartal wurden mit 580 Megawatt bereits 65 Prozent mehr umgesetzt als im selben Zeitraum ein Jahr zuvor. Trotzdem reichen 2,5 Gigawatt jährlich noch nicht, um die Energiewende wirklich schnell zu erreichen. Die bislang gesetzten Ziele müssten höher gesetzt und noch wichtiger: erreicht werden.

 

2. Solarthermien stärker einsetzen

Während Photovoltaikanlagen in aller Munde sind, geraten Solarthermien schnell in den Hintergrund. So auch bei den Plänen der Regierung. Die anvisierten Ziele sind beim Ausbau von Solarthermien geringer als bei Photovoltaikanlagen. Dabei sind das Heizen und die Erwärmung von Wasser jährlich sehr energie- und kostenintensiv. Solarthermien könnten das Heizen solarisieren, damit auch dort auf endliche Ressourcen – wie Öl – verzichtet werden kann. Die Wassererwärmung müsste nicht mehr über energieintensive Geräte, wie Durchlauferhitzer, erfolgen. Im Jahr 2016 machten Gas und Öl mit 75 Prozent den größten Anteil verwendeter Heizressourcen aus.

 

3. Eigenverbrauch steigern

Umso mehr Gebäude beim Energieverbrauch autark agieren, indem ihr eigener Solarstrom ihren Energiebedarf deckt, umso besser ist es für Umwelt und Geldbeutel. Eigener Strom ist auf Dauer sehr viel günstiger als konventioneller, da dieser nicht eingespeist werden muss und mit den richtigen Batterien gespeichert werden kann. Wäre dies Standard bei allen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen, wie Schulen, Verwaltungsgebäuden oder Gerichten, könnte der öffentlich benötigte Strom stark reduziert werden.

 

4. Gebäudestandards setzen

Bundesweite Auflagen zu Ökostrom-Konzepten und Solaranlagen bei Neubauten, könnten einen wahren Unterschied machen. Dadurch gäbe es weitere Quellen von grünem Strom. Zudem entstünden deutlich mehr Gebäude, die ihren Energiebedarf selbst decken können. Verschiedene Förderungsprogramme könnten dabei auch preissensibleren Menschen helfen, eigene Ökostromkonzepte umzusetzen und vom Eigenstrom zu profitieren.

 

5. Steuerliche und bürokratische Hürden abbauen

Es gibt immer noch unzählige bürokratische Hürden, die es potenziellen Interessenten für Photovoltaikanlagen schwer machen. Angefangen bei Stadtbildern, die einheitlich bleiben sollen bis zur doppelten steuerlichen Belastungen beim Eigenverbrauch. Diese Hürden halten immer noch zahlreiche Menschen von der Installation einer Solaranlage ab und bremsen die Energiewende unnötig aus. Durch einen Abbau dieser Hürden, könnten die Bürger der Regierung helfen, ihre Ziele zu erreichen. Steuerliche Belastungen könnten sich nach dem gemessenen CO2-Ausstoß richten.

 

Eine ernsthafte Realisierung dieser Maßnahmen wäre ein immenser Schritt in Richtung der Energiewende. Die aktuellen Schritte sind im Verhältnis zur Dringlichkeit zu klein.