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Darum lohnt sich eine Solaranlage auch in Norddeutschland

Erstellt von: Energiesysteme 360° am 04. Oktober 2018

Ein gängiges Vorurteil besagt, dass ein erfolgreicher Betrieb von Photovoltaik- und Solaranlagen nur bei permanent starker Sonneneinstrahlung möglich ist. Wir erklären, warum das nicht stimmt.

Schlecht-Wetter-Region Deutschland?

Zugegeben: In unseren Breiten herrschen keine durchgängig sommerlichen Wetterbedingungen wie in Spanien oder Südfrankreich. Trotzdem ist Deutschland ein sehr geeigneter Standort für Photovoltaikanlagen. Ganz Deutschland? Wacker hält sich das Gerücht, Solaranlagen würden sich nur Süden, nicht aber im Norden der Republik lohnen. Das hat einen einfachen Grund: Für jeden Standort gibt es einen Wert, der die jährlich zu erwartende Sonneneinstrahlung festlegt: die sogenannte Globalstrahlung. Der deutsche Durchschnittswert liegt bei 1.050 kWh pro Quadratmeter. Im Süden beträgt er 1.200, während er in Norddeutschland im Schnitt bei lediglich 950 kWh liegt.

Was viele aber nicht wissen: Der weniger von der Sonne verwöhnte Norden kann von seinen zahlreichen wolkigen Tagen sogar profitieren, denn kühle Temperaturen haben einen positiven Effekt auf die Solarstromproduktion mit Photovoltaikanlagen.

 

Effizientere Solarzellen bei niedrigen Temperaturen

Zunächst einmal produzieren die in Photovoltaikanlagen enthaltenen Solarzellen auch bei indirektem, also diffusem Sonnenlicht Strom. Demnach ist ein wolkiger Tag nicht unbedingt schlecht für die Solarstromproduktion. Ganz im Gegenteil: Direkte Sonneneinstrahlung erzeugt sehr hohe Temperaturen, die eine Solaranlage langsamer und weniger effizient bei der Umwandlung des Lichts in Strom machen. Wenn also sehr viel direktes Sonnenlicht einstrahlt, wird die Stromerzeugung durch die Hitze ausgebremst. Andersherum läuft es bei niedrigeren Temperaturen. Die Sonnenstrahlen mögen an einem bewölkten Tag zwar weniger intensiv sein, dafür können die Solarzellen aufgrund der niedrigen Temperaturen ideal arbeiten. Somit gleicht sich die Effektivität der Solarstromerzeugung bei gutem und schlechtem Wetter weitgehend aus.

 

Photovoltaikanlagen: Nicht nur eine Sache des Wetters

Wie effizient eine Photovoltaikanlage am Ende sauberen Strom erzeugt, hängt allerdings von mehr Faktoren ab, als nur von Sonnenstrahlung und Temperatur. Entscheidend sind der konkrete Standort einer Anlage und die Ausrichtung der Photovoltaikmodule. Neigung und Einfallswinkel der Sonnenstrahlung können bedeutende Unterschiede bei den Erträgen bewirken. Dass ein besonderes Augenmerk auf die Himmelsrichtungen gelegt werden muss, versteht sich von selbst: Idealer Weise ist das Dach nach Süden ausgerichtet. Auch die Beschaffenheit der Umgebung spielt eine wichtige Rolle: Sofern Bäume oder Gegenstände im Laufe des Tages Schatten auf die Anlage werfen, ist das für die Solarstromproduktion natürlich kontraproduktiv.

 

Lassen Sie uns Ihren Standort auf seine Eignung für Photovoltaikanlagen prüfen und werden Sie Erzeuger von grünem Solarstrom. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!