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Das Elektroauto mit der Photovoltaikanlage aufladen

Erstellt von: Energiesysteme 360° am 09. August 2018

Günstige Energieversorgung ist eines der wichtigsten Argumente, das für eine Photovoltaikanlage spricht. Die fortschreitende Technologie ermöglicht dabei, den Eigenverbrauch immer stärker auszubauen – auch für das eigene Auto.

Eigenverbrauch von Solarstrom ist sehr vorteilhaft

Bei der Produktion von Solarstrom geht es längst nicht mehr nur um die Einspeisevergütung. Angesichts vielfältig anderer Nutzungsmöglichkeiten einer eigenen Photovoltaikanlage ist diese ist mittlerweile weniger wichtig geworden. An Bedeutung gewonnen hat eindeutig die Eigennutzung von Solarstrom. Durch die immer schneller voranschreitenden technologischen Entwicklungen auf dem Energiemarkt ist es möglich, Solarstrom für nahezu jeden Energiebedarf zu nutzen. Durch Smart-Home-Systeme und auch einzelne smarte Geräte kann beispielsweise die Stromversorgung von der Produktionsstärke abhängig gemacht werden. Das bedeutet, dass besonders energieintensive Tätigkeiten, wie Wäsche waschen oder trocknen, auf die Zeiten verschoben werden können, in denen besonders viel Solarstrom erzeugt wird.

 

Geeignete Batterien machen es inzwischen möglich, überschüssigen Solarstrom auch für spätere Zeiten zu speichern. Die Anschaffung von Elektroautos wird für Photovoltaikanlagen-Betreiber ebenfalls immer attraktiver, da sie den Solarstrom für die Aufladung des Autos nutzen können. So wird die eigene Mobilität nicht nur grün, sondern günstig. Elektroautos haben dabei noch einen weiteren Vorteil im Bezug zu Photovoltaikanlagen.

 

Das E-Auto als Speicher für überschüssigen Strom

Um Eigenstrom für das eigene Elektroauto zu nutzen, ist die übliche Variante bislang die sogenannte unidirektionale Variante. Dabei wird der Solarstrom von der Photovoltaikanlage in die Ladestation und von dort ins Elektroautos übertragen. Je nach Bedarf kann so gänzlich auf konventionellen Strom aus dem öffentlichen Netz verzichtet werden.

Eine innovativere Form ist die bidirektionale Aufladung. Dabei wird der Solarstrom zwar zunächst auch in das Elektroauto übertragen, allerdings kann der Strom bei Bedarf auch wieder zurück in die Versorgung des Hauses fließen. Das E-Auto dient quasi als ein weiterer Speicherort für überschüssigen Strom. Da die bidirektionale Variante noch sehr neu ist, bieten noch nicht alle Elektroauto-Modelle diese Option an.

Beide Varianten greifen bei unzureichenden Solarstromerträgen auf Strom aus dem öffentlichen Netz zurück. So besteht keinerlei Gefahr, bei anhaltend schlechtem Wetter mit dem Auto nicht vom Fleck zu kommen.

 

Wandladestationen als Schnittstelle

Zum tatsächlichen Anschluss des Elektro-Autos an den Solarstrom wird eine Wandladestation benötigt. Diese ist dabei die Steckverbindung für das Ladekabel und die Verbindung zum Wechselstrom-Stromnetz – sie stellt quasi eine Steckdose dar. Gleichzeitig wird über die Wandladestation geregelt, wie die Stromstärke ist und wie der Strom eingesetzt wird. Sie ist die Schnittstelle zwischen Solarstrom und Elektro-Auto. In der Regel werden die Wandladestationen im Haus oder überdacht untergebracht.

 

Noch bis 2019: Förderung beim Kauf eines E-Autos

Seit Juni 2016 bekommt man unter bestimmten Bedingungen einen Förderungszuschuss beim Kauf eines Elektroautos – den sogenannten Umweltbonus. Dieser gilt für reine Elektroautos, Plug-in-Hybrid- und Brennstoffzellenautos. Dabei ist es möglich, bis zu 4.000 Euro Prämie für reine E-Autos und bis zu 3.000 Euro für Hybridautos zu bekommen. Die Förderung übernehmen die Bundesregierung und Autoindustrie jeweils zur Hälfte. Die Förderung gilt bis Juni 2019.

Die Beantragung der Fördermittel erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Für den Antrag werden die Rechnungskopie vom Autohändler sowie Fahrzeugschein und –brief benötigt. Wichtig: auf der Rechnungskopie muss stehen, dass der Hersteller die Prämie bereits vom Nettopreis abgezogen hat. Eine weitere Förderung besteht durch die Befreiung der KFZ-Steuern bis 2026.

 

Die Umstellung auf grünen Strom lohnt sich für den Geldbeutel und die Umwelt. Durch die Installation einer Photovoltaikanlage kann der Alltag langfristig smart gemacht werden. Die Anschaffung eines Elektroautos lohnt sich ebenfalls. Wer vom Umweltbonus profitieren möchte, sollte sich jedoch beeilen.