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So nutzen Sie den Solarstrom-Überschuss im Sommer

Erstellt von: Energiesysteme 360° am 31. Mai 2018
Im Sommer erzeugen Photovoltaik-Anlagen wegen der zahlreichen Sonnenstunden typischerweise sehr viel Strom . So entstehen Solarstrom-Überschüsse. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese Überschüsse nutzen können.

Eigenverbrauch drastisch erhöhen

Der Sommer ist die ertragsreichste Zeit im Jahr für Photovoltaik-Anlagen. Obwohl PV-Module bei starker Hitze langsamer werden und sich deswegen die Energie-Erträge etwas reduzieren, sind sie dank der längeren Sonnenstunden trotzdem sehr hoch. Gerade im Sommer entstehen so häufig Solarstrom-Überschüsse. Alles was nicht direkt durch Ihr Haus verbraucht wird, muss dann in das allgemeine Stromnetz eingespeist werden. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass das Netz durch große Einspeisungen überlastet wurde und andere Energieerzeuger ihre Produktion drastisch reduzieren mussten.

Diese Einspeisung in das Netz kann mit ein paar Maßnahmen reduziert und teilweise sogar verhindert werden. Nicht alle Photovoltaik-Anlagen-Besitzer nutzen nämlich ihren gesamten selbstproduzierten Strom für ihr Haus – das würde jedoch bereits einen großen Anteil des Eigenstroms verbrauchen. Der Eigenverbrauch des Solarstroms kann auf 100 Prozent gesteigert werden, sodass keinerlei Bezüge aus dem Netz nötig sind und auch nichts eingespeist wird. Produktion und Verbrauch sind dann ausbalanciert. Die Voraussetzung dafür ist, dass ausreichend Strom produziert wird.

Mit Batterien für wolkige Zeiten vorsorgen

Wenn das Wetter wochenlang nur sonnig und kein Ende in Sicht ist, kommt auch der Eigenverbrauch an seine Grenzen und es besteht ein Solarstrom-Überschuss. Dann gibt es die Option, ihn zu speichern. Das kann mit geeigneten Batterien durchgeführt werden. Diese nehmen den Strom auf, damit er später wieder für den Eigenverbrauch genutzt werden kann, wenn die Photovoltaik-Anlage weniger oder auch zu wenig produziert. Nachteil der Batterien: Sie sind aktuell in der Anschaffung noch recht kostenintensiv.

Solarstrom-Überschüsse für Warmwasseraufbereitung nutzen

Häufig wird warmes Wasser mit herkömmlich betriebenen Heizkesseln aufbereitet – auch im Sommer. Die entstehenden Kosten könnten durch den Einsatz von Solarstrom-Überschüssen eingespart werden. Dazu müssten Heizstäbe genutzt werden, die durch Strom unterstützt oder gänzlich betrieben werden. Bei hohen Überschüssen kann der klassische Heizkessel so im Sommer auch eine Pause einlegen und erst bei ertragsärmeren Zeiten wieder zum Einsatz kommen.

Sie können Ihre eigens produzierte Energie vielfältig selbst nutzen, bevor er in das allgemeine Netz eingespeist werden muss. Das entlastet nicht nur das Netz, sondern versorgt Ihren kompletten Bedarf mit grüner Energie. Fossile Brennstoffe können entfallen. Gleichzeitig senken sich Ihre Kosten, da Sie unabhängiger von anderen Energieversorgern werden.