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So schützen Sie Ihre Solaranlage vor Überhitzung

Erstellt von: Energiesysteme 360° am 26. Juli 2018

Nur bei gemäßigten Temperaturen können Photovoltaikanlagen volle Leistung bringen. Als Solaranlagen-Betreiber können Sie bereits bei der Installation Ihrer Anlage der Überhitzung vorbeugen – indem Sie die richtige Wahl treffen.

Wenn im Sommer Hitze über Deutschland hereinbricht, sorgen sich Solaranlagen-Betreiber um ihre Anlagen. Denn wenn über einen längeren Zeitraum hohe Temperaturen herrschen, erhitzen sich die Solarzellen in den Photovoltaik-Modulen sehr stark. Aber je heißer sie werden, desto stärker sinkt die Effizienz bei der Solarstromerzeugung. 

Überhitzungsgefahr von Art der Anlage abhängig

Die Art der Solaranlage entscheidet darüber, inwieweit eine ausreichende Hinterlüftung der Photovoltaik-Module erfolgen kann. Handelt es sich um dachintegrierte Module – also Solarmodule, die direkt im Dach sind, kann es schneller zu einer Überhitzung kommen. Bei dieser Art der Installation fehlt häufig ein ausreichender Abstand zwischen Dach und Modul, indem die Luft zirkulieren kann.

Auf dem Dach installierte Lösungen sind hingegen eine bessere Option. Hier kann von Anfang an ein Abstand zwischen Solarmodul und dem Dach gelassen werden. Empfohlen werden mindestens zehn Zentimeter. So kann die entstehende heiße Luft bei sehr sonnigem Wetter über die Hinterlüftung abfließen und dann nach oben steigen – die Solarmodule überhitzen nicht. Dieser Effekt der aufsteigenden heißen Luft wird als Kamineffekt bezeichnet.

Bei Solaranlagen, die aufgeständert sind, gibt es üblicherweise nicht die Gefahr der Überhitzung. Da die Module ohnehin freistehen, entsteht kaum Stauhitze und sie bleiben in einem effizienteren Temperaturbereich.

 

Die Gefahr bei Überhitzung: Ertragseinbußen bei der Solarstromerzeugung

Selbst wenn bei Photovoltaikanlagen das Risiko gering ist, dass die Anlage durch die Überhitzung gänzlich ausfällt, ist es wichtig vorzubeugen. Die Effizienz der Solaranlage kann bereits durch leichte Veränderungen der Temperatur im einstelligen Bereich beeinflusst werden.

Auch beim sogenannten Wechselrichter ist es sehr wichtig, dass er nicht überhitzt. Er kann im Gegensatz zum Photovoltaik-Modul bei extremen Temperaturen beschädigt werden. Da er nicht direkt an den Solarmodulen installiert sein muss, bringt man ihn optimalerweise an einem kühlen Ort, wie dem Keller oder einer Abstellkammer unter.

Wenn Sie also planen, eine Solaranlage zu installieren, sollten Sie vorher die richtige Entscheidung treffen, welche Art Anlage sie nutzen wollen. So sparen Sie womöglich bares Geld. Wenn Sie bereits eine dachintegrierte Lösung haben, ist es sinnvoll, über die Kosten und Nutzen einer Umrüstung nachzudenken. Auch bei Indach-Solarsystemen lassen sich Hinterlüftungen anbringen.

 

Fragen auch Sie sich, ob eine Solaranlage für Sie in Frage kommt? Wir beraten Sie gerne und klären Sie über sämtliche Förderungsmodelle auf.