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Solaranlagen für Fußballstadien

Erstellt von: Energiesysteme 360° am 02. August 2018

Fußballstadien sind attraktive Standorte für Photovoltaikanlagen. Die norwegische Regierung hat große Pläne bezüglich des Klimaschutzes und deswegen kürzlich eines ihrer Wahrzeichen – das Fußballstadion Bislett in Oslo – mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Hoher Energiebedarf während der Fußball-Saison

Am 24. August 2018 startet die nächste Saison der ersten Bundesliga in Deutschland. Dann ist in den Stadien wieder viel los. Dementsprechend entsteht ein hoher Energiebedarf für den Betrieb der Heizungen, Flutlicht- und Lichtanlagen, Bildschirmen und Lautsprechern. Bei zahlreichen Fußballstadien wird dieser Energiebedarf bereits mit grünem Solarstrom durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern unterstützt. Das lohnt sich auch, denn durch ihre großen Flächen ermöglichen die Dächer – mit Photovoltaikanlagen ausgestattet – hohe Solarstromerträge. Völlig autark vom öffentlichen Stromnetz sind sie häufig aber noch nicht. Einige haben das aber bereits geändert und sind zu Ökostrom-Selbstversorgern geworden.

 

Norwegen setzt Signal für den Klimaschutz

Das norwegische Staatsministerium für Kultur und Sport veranlasste die Installation einer 212-Kilowatt-leistungsstarken Photovoltaikanlage auf der westlichen und östlichen Überdachung des Stadions in Oslo. Dazu wurden Flachdach-Aufständerungen verwendet, die im optimalen Winkel ausgerichtet werden konnten. Jährlich sollen so 150.000 Kilowattstunden grüner Solarstrom gewonnen werden, den das Stadion selbst verbraucht. Panasonic diente dabei als Lieferant der Photovoltaik-Module. Insgesamt soll dieses Projekt als landesweiter Anstoß für viele weitere Projekte dieser Art in Norwegen dienen.

 

Zahlreiche Fußballstadien sind bereits grün

Es gibt mittlerweile viele ökologische Fußballstadien weltweit. Das The New Lawn Stadium in Gloucestershire in England nutzt über 100 Solarzellen. Auch der Signal Iduna Park in Dortmund gehört zu den umweltfreundlichen Stadien. Es wird hundertprozentig mit grüner Energie versorgt. Das Hamburger Millerntor-Stadion setzt bereits seit 2011 auf eine Photovoltaikanlage mit der sie jährlich ca. 60.000 Kilowattstunden Ökostrom ins öffentliche Netz einspeisen. Die Amsterdam Arena gehört zu den besonders großen Produzenten von grünem Strom unter den Fußballstadien: Auf dem Dach der Arena sind 4.200 Solarzellen installiert.

 

Fußballstadien als Symbolbild für andere öffentliche Gebäude

An den Fußballstadien wird das Potenzial von Photovoltaikanlagen sehr deutlich. Anstelle der Stadien könnte jedes beliebige Gebäude mit Solarzellen ausgestattet werden. Öffentliche Einrichtungen könnten so auf einfache Art und Weise ihren Eigenbedarf decken und zusätzlich beispielsweise weiteren Strom für das Aufladen von Elektroautos bieten. Durch die Ausweitung von Solarstromanlagen auf öffentliche Gebäude könnte ein Großteil der benötigten Energie auf erneuerbare umgestellt werden.

 

Sie sind Betreiber einer öffentlichen Einrichtung oder ähnlichem und an einer Solarstromanlage interessiert? Kontaktieren Sie uns für eine Beratung. Wir helfen gern!